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Chinesische Schülerinnen und Schüler besuchten Bocholt


 

Vom 29.9. bis zum 12.10.2019 besuchten 25  Schülerinnen und Schüler der Wuxi Highschool Nr.1 für 2 Wochen wieder ihre Austauschschüler/innen des St.Georg-Gymnasiums in Bocholt.

Schon seit 2001 besteht nun dieser erfolgreiche Schüleraustausch, einer der ersten zwischen einer chinesischen Highschool und einer NRW-Schule.

 

                                  Empfang durch die stellvertretende Bürgermeisterin Elisabeth Krösen im Rathaus der 

                                  Stadt Bocholt (Foto: Stadt Bocholt)

 

Unter der Leitung unseres Mitglieds Monika Wobben wurde wieder ein umfangreiches Programm zusammengestellt, welches den Gästen aus China einen Einblick in deutsche Kultur und Geschichte, aber auch in das Alltagsleben verschaffen möchte. Die chinesischen Schüler/innen lebten in Gastfamilien und bekamen somit auch das „normale“ Bocholter Leben mit. 

 

Es standen Besichtigungen der Fa. Flender, der Westfälischen Hochschule und sogar eines Bocholter Bauernhofes auf dem Programm aber auch Ausflüge nach Köln, Amsterdam, in die VW Autostadt Wolfsburg und in die Bundeshauptstadt auf dem Programm. 

 

Das alles ist neben dem normalen Schulalltag durchaus sehr arbeits- und vorbereitungsintensiv. Schön, dass sich mit Monika Wobben, V.Erdmann, M. Bachmann und U. Piemontese Lehrer/Innen gefunden haben, die die Arbeit unseres Vorstandsmitglieds und ehemaligen Georgs-Lehrers Klaus Jung mit viel Engagement fortführen. Er leitete den Schüleraustausch über mehr als ein Jahrzehnt.

 

Gerade in Zeiten weltweiter Spannungen ist dieser Schüleraustausch ein gelebtes Beispiel für Völkerverständigung – denn nur, wer miteinander redet, hat wirklich eine Chance, den Anderen zu verstehen und manchmal lieb gewonnene Vorurteile kritisch zu hinterfragen. Damit kann man nicht früh genug beginnen!

 

Vielen Dank an die Mannschaft des Georgs! Die DCG ist sich sicher, dass die chinesischen Schülerinnen und Schülern viel Spaß hatten und viele tolle Eindrücke und Begegnungen im Land der Dichter und Denker, aber auch der fahrradverliebten Münsterländer gewonnen haben!


 

             Ein großes Transparent heißt die chinesischen Schüler der Wuxu Highschool Nr. 1 herzlich am 

St. Georg-Gymnasium willkommen.




Sommer-Fahrradtour der DCG zum Pröbsting-See

 

Unter der bewährten Leitung von Stefan Schlier fand am 25.8.2019 nun schon zum vierten Mal eine Fahrradtour ins münsterländliche Umfeld von Bocholt statt. Auch für unsere weitgereisten chinesischen Freunde heißt es somit mindestens einmal im Jahr „rauf auf den Sattel“. Schließlich lebt man in Bocholt in der fahrradfreundlichsten Stadt Deutschlands und das Umland ist nicht minder fahrradbegeistert. Und wer dann doch keine Lust aufs Fahrrad hatte, durfte schummeln und direkt mit dem Auto anreisen. Der guten Stimmung tat es jedenfalls keinen Abbruch!

 

In diesem Jahr ging es zum Pröbsting-See nach Borken. Dort gab es bei perfektem Wetter tolle Bade- Kletter- und Spielmöglichkeiten sowie ein kräftigendes Picknick für Jung und Alt. In Hangzhou am Westsee kann es eigentlich nicht schöner sein!



 

„Alles ist Kunst - Alles ist Politik“

DCG-Mitglieder besuchten Ai Weiwei - Ausstellung im Düsseldorfer K21

 

Einen erlebnisreichen Sonntag hatten 12 Mitglieder der DCG-Bocholt am 18.9.2019 als Besucher der Ai Weiwei Ausstellung im Düsseldorfer Kunstmuseum K 21. Erstmals mit an Bord war unsere stellvertretende Bürgermeisterin Hanni Kammler als Neumitglied der DCG, der die Veranstaltung sichtlich gefiel.

 

Schon die Buchung erwies sich aufgrund des großen Besucherinteresses kurz vor dem Ende der Ausstellung am 1.9. als schwierig. Die DCG-Bocholt konnte sich aber glücklich schätzen, noch eine der gefragten, exklusiven Gruppenführungen ergattert zu haben.

 

Großer Andrang am 18.8.2019 im Düsseldorfer K21 für die Ai Weiwei Ausstellung

 

Die eineinhalbstündige Führung durch die Ausstellung übernahm die Düsseldorfer Künstlerin und Medienwissenschaftlerin Dr. Susanne Ristow, was sich als ausgesprochener Glücksgriff erwies. Souverän und mit großem Sachverstand und vor dem Hintergrund eigener künstlerischer Erfahrungen in China gab sie der Bocholter Gruppe einen profunden Einblick in das komplexe Werk des chinesischen Gegenwartskünstlers Ai Weiwei, dessen Leitmotiv „Alles ist Kunst - alles ist Politik“ lautet.

 

„Ai Weiwei (geboren 1957 in Beijing) wird weltweit als Künstler, Architekt, Kurator, Musiker, Filmregisseur und Fotograf gefeiert. Während seiner Zeit in New York in den 80-er Jahren gewonnene Eindrücke von Konzeptkunst und Popart hat er für seine Arbeitsweise fruchtbar gemacht, die eine kritische Betrachtung von Kulturgeschichte und globalen gesellschaftlichen Entwicklungen zielt.

Raumfüllende Arbeiten und großflächige Bildtapeten aus den vergangenen zehn Jahren verwandeln die Museumsräume in dichte, begehbare Installationen, in denen die Widersprüche unserer Gegenwart plastisch werden. Im Zusammenspiel mit frühen Werken seit etwa 1980 verdeutlichen sie die enge Verklammerung von politischem Engagement und künstlerischer Arbeit im Werk dieses bedeutenden, streitbaren Künstlers“ (Text aus dem Kurzführer zur Ausstellung)

 

     Dr. Susanne Ristow bei einer ihrer lebhaften Erläuterungen. Hier erklärt 

sie das Werk „Kreis der Tiere“ 2011



Fragments of Blue-and White Dragon Bowl 1996

 

In der Tat lösten die Betrachtungen und die tiefgründigen Erläuterungen vieler Werke durch Susanne Ristow zahlreiche Diskussionen über das Werk des umstrittenen Künstlers aus und nicht alles fand die Gnade des Besuchers. Gerade das aber schärfte den Blick für manches Detail und machte den Ausstellungsbesuch zu einem Erlebnis. So blieb die DCG-Gruppe nach einem herzlichen Dank an Dr. Susanne Ristow am Ende der Führung noch bis zur Schließung der Ausstellung um 18.00 Uhr im Museum, um individuell die Eindrücke weiter zu vertiefen.

 

    


 „Life Circle“ - 17 Meter lange Skulptur aus Bambus und Sisalgarn 

eines dicht besetzten Flüchtlingsbootes

 

Vor dem Weg zurück nach Bocholt fand sich die Gruppe schließlich spontan an einem großen Tisch in einem italienischen Restaurant in der Nähe des Museums zu einer kulinarisch-künstlerischen Nachlese dieses anregenden Tages zusammen.

 



 Ein DCG-Gruppenselfie stellt die gute Stimmung unter den 

Ausstellungsbesuchern abschließend unter Beweis!





Präsident Ulrich Paßlick auf Einladung der Stadt Wuxi zu Gast beim "Wuxi Düsseldorf Science and Technologie Exchange Symposion" am 18.6.2019

 

 

Einer hochinteressanten Präsentation einer Wirtschaftsdelegation aus Wuxi konnte Ulrich Paßlick, Präsident der Deutsch-Chinesischen Gesellschaft Bocholt e.V. auf eine kurzfristige Einladung der Stadtregierung Wuxi am 18.6. 2019 im Radisson Hotel in Düsseldorf beiwohnen.

 

Der Präsident der Deutsch-Chinesischen Gesellschaft Ulrich Paßlick gehörte zu den geladenen Gästen des Wuxi-Düsseldorf Science and Technology Exchange Symposions der Stadtregierung Wuxi 

 

Mit der Stadt Wuxi ist die Stadt Bocholt bekanntlich seit Mitte der 1980-er Jahre freundschaftlich verbunden. Seit dieser Zeit hat sich Wuxi in einem atemberaubenden Tempo zu einem der erfolgreichsten Wirtschaftsstandorte in ganz China entwickelt; davon konnte sich Ulrich Paßlick einmal mehr als Teilnehmer einer Delegation der Stadt Bocholt unter der Leitung der stellvertretenden Bürgermeisterin Hanni Kammler noch im Oktober 2018 vor Ort überzeugen.

 

Zahlen, Daten und Fakten zu Wuxi:

 

·      Fläche: 4.627 qkm (Vergleich Regierungsbezirk Münster: 6.900 qkm)

·      Administrativ unterteilt in zwei Bezirksstädte - Jiangyin und Yixing sowie
5 Distrikte - Liangxi, Xishan, Huishan; Binhu und Xinwu 

·      6,57 Mio. Einwohner (Vergleich Regierungsbezirk Münster (2,6 Mio. EW)

·      Mehr als 3.100 Jahre geschriebene Geschichte

·      Stadtgründung vor mehr als 2.500 Jahren - Wiege der Wu-Kultur

·      Historisch bedeutender Umschlagplatz für Reis und Seide seit der Ming Dynastie

·      Bedeutende Wiege der Industrialisierung mit Schwerpunkt der Textilindustrie

·      Heute Transformation in Richtung High Tech Industrie/Industrie 4.0.

·      3 Mal zur lebenswertesten Stadt in Chinas Kernland gewählt

·      133 Millionen Touristen aus dem In- und Ausland in 2018

 

 

(Grafik Stadt Wuxi in Select Wuxi 2019 S.5)

  

Wirtschaft 2018:

·      Lokaler Anteil am Bruttoinlandsprodukt (GDP): 173 Mrd. USD

·      Pro Kopf Bruttoinlandsprodukt 26.000 USD (damit höher als in den Städten Beijing, Shanghai, Hangzhou, Guangzhou und in der Provinzhauptstadt Nanjing!)

·      13 in Wuxi gelistete Firmen gehören zu den Top 500 Firmen in China (Platz 1 in der Provinz Jiangsu)

·      25 lokale Firmen zählen zu den 500 wichtigsten Produktionsbetrieben (ebenfalls Platz 1 in der Provinz Jiangsu)

·      11 Firmen zählen zu den 500 wichtigsten Dienstleistungsbetrieben Chinas (das entspricht einem Drittel aller großen Dienstleistungsfirmen in der Provinz Jiangsu)

·      256 Firmen aus Deutschland sind in Wuxi ansässig; dazu zählen u.a. Siemens, Infenion, Bosch, Osram, Metro, VW etc.)

·      Warenaustausch: 40 Mrd. USD

 

Die Wirtschaftsentwicklung in Wuxi ist, wie die in vielen anderen Städten Chinas, geprägt durch die Abkehr von der Billigproduktion von Massengütern hin zu den Sektoren Innovationen, HighTech/Entwicklung und wirtschaftsnahen Dienstleistungen. Industrielle Massenproduktion, die oft mit erheblichen Umweltbelastungen verbunden war und u.a. den angrenzenden Taihu See als Trinkwasserreservoir für Millionen Menschen noch 2007 kollabieren lies, ist stringent umgerüstet oder ins Ausland verlagert worden (Vietnam, Kambodscha etc.)

 

Parallel wurde ein gewaltiges Infrastrukturprogramm gestartet. Wuxi ist heute über 8 Autobahnen mit Beijing, Shanghai, Guangzhou und andere Metropolen verbunden. Per Schnellzug erreicht man in nur 28 Minuten Shanghai und in 5 Stunden Beijing.

Wuxi verfügt über einen internationalen Flughafen (Sunan Shuofang International Airport) mit 7,21 Mio. Passagieren in 2018 (Vergleich Flughafen Münster/Osnabrück 1,02 Mio. Passagiere)

 

Mit dem am kurz vor dem Yangtze Delta liegenden Jiangyin Port verfügt Wuxi über einen bedeutenden Industriehafen, von dem mehr als 600 Häfen in über 100 Ländern der Welt angesteuert werden.

 

Wuxi hat in den letzten Jahren ein mittelfristig 6 Linien umfassendes U-Bahnnetz ausgebaut. Die Linien 1 und 2 sind bereits in Betrieb, die Linien 3 und 4 im Bau und die Linien 5 und 6 in Vorbereitung. Unter „Vorbereitung“ ist dabei erfahrungsgemäß nicht, wie leider so oft in Deutschland, ein Planungsvorlauf von 20-30 Jahren plus langjähriger Bauphase zu verstehen, sondern eher die Inbetriebnahme innerhalb von 5 Jahren!)

An einer weiteren Vernetzung der Verkehrssysteme Schnellzüge/S-Bahn/U-Bahn wird gearbeitet, um das Umland noch besser anzubinden.

 

Wuxis Industrie wurde in den letzten Jahren einem erheblichen Strukturwandel unterzogen. Durch eine politisch manifestierte Industriepolitik hat sich Wuxi konsequent zukunftsorientiert neu ausgerichtet. Wuxis Wirtschaft soll im Kern nachhaltig, serviceorientiert, exzellent und intelligent sein. Erreicht werden soll dies durch eine koordinierte Entwicklung der Realwirtschaft, des modernen Finanzwesens und der Humanressourcen. So soll sich der Aufbau eines modernen Industriesystems beschleunigen, das von strategisch aufstrebenden Leitbranchen des produzierenden Gewerbes dominiert und von modernen Dienstleistungsbetrieben, der Wissenschaft und technologischen Betrieben unterstützt wird. Besonderer Wert wird dabei auf die tiefe Durchdringung von Produktion, Wissenschaft und Forschung gelegt.

 

Wuxi ist schon vor Jahren als Pilotstadt und Industriecluster für Informationstechnologie in der Provinz Jiangsu und von ganz China ausgewählt worden. 

·      Wuxi ist Schlüsselstandort chinesischer Mikroelektronik-Industrie. Hier entwickeln, bauen, testen und verpacken über 200 Unternehmen integrierte Schaltkreise/Mikrochips

·      Wuxi ist der Basisstandort für Chinas Internet of Things (IoT) Industrie (in Deutschland unter dem Begriff „Industrie 4.0“ geläufig) Über 2.000 Firmen arbeiten an 300 Demonstrationsvorhaben. Hier werden globale und nationale Standards für das IoT entwickelt. 
Ein aufsehenerregendes Projekt, über das vor einigen Monaten u.a. das Handelsblatt berichtete, ist die Einführung der weltweit ersten „urban car networking application“. In Wuxi wird das vernetzte und autonome Fahren flächendeckend getestet. So soll der Verkehr in Wuxi als einer smart city ungehinderter fließen, sicherer und effizienter werden. Autos, Busse, Lichtsignalanlagen und Verkehrsleitsysteme sind miteinander vernetzt, teilen Verkehrsdaten und haben Gefahrenlagen jederzeit im Visier.  Ein wichtiger deutscher Projektpartner ist die Firma Audi, die mit der „Traffic Light Information“ die Technik beigesteuert hat, mit der sich Ampeln und Autos untereinander verständigen. Nach der phasenweisen Erprobung und Umsetzung in Gesamt-Wuxi soll das vernetzte Fahren in ganz China eingeführt werden. Wie so oft erfolgreich praktiziert, geht China hierbei nach dem Motto „Vom Pilotprojekt in die Fläche“ vor. Die Smart City Wuxi wird somit zum Exportschlager für China und die Welt!

·      Wuxi spielt mit 350 Firmen auch bei der Entwicklung rund um das Thema Big Data und Cloud-Computing in der ersten Liga der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt mit.

 

Wuxi New District - Rathaus mit Parteizentrale und Stadtverwaltung

(Foto: Stadt Wuxi aus Broschüre Select Wuxi 2019 S.35)

 

Eine starke Zulieferindustrie mit 2490 Betrieben produziert High-End Produkte für die Luftfahrt-, Marine-, Eisenbahn-, Automobil- und Elektroindustrie

 

In 7 Pilotprojekten wird derzeit die Roboter-gesteuerte Produktion getestet, verfeinert und für verschiedene Branchen standardisiert.

 

Wuxi ist ebenso eine der weltweit führenden Produktionsstandorte für den Bereich der erneuerbaren Energien und „Neue Materialien“ - Schwerpunkte: Photovoltaik, Windenergie, Karbontechnologie und Nanotechnik.

 

Auch in der Bio-Pharmazie bildet Wuxi mit über 500 Firmen ein Cluster. 

 

Schließlich kann Wuxi noch Schwerpunkte im Dienstleistungssektor, beim E-Commerce und in der Logistikaufweisen.

 

Im Wuxi National Digital Film Industrial Park (Wuxi Studio) konzentriert man sich ebenso auf Produktionen, die man getrost als state of the art bezeichnen kann. In 600 einheimischen und international bedeutenden Firmen geht es vor allem um digitale Filmproduktion und post production mit modernen Technologien. Hier sind bereits Teile von Star Wars 7Transformers und anderen Hollywood Blockbustern entstanden.

 

Wuxi Taihu Talents Programm

 

Die Zustandsbeschreibung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen löst zunächst einmal großes Erstaunen insbesondere bei deutschen Beobachtern aus, die Wuxis Entwicklung über einen langen Zeitraum verfolgen konnten. Die vergangenen 15 Jahre dieser Entwicklung markieren einen Quantensprung für Wuxis Wirtschaft. Dieser gewaltige Strukturwandel erzeugt einen ungeheuren Bedarf an klugen Köpfen. Den deckt Wuxis Wirtschaft z.T. mit Fachkräften und Ingenieuren aus der Region. Für Wuxis Wirtschaft von elementarer Bedeutung ist aber auch die Anwerbung von Fachkräften aus aller Welt, sowohl von „patriotischen“ chinesischen Staatsbürgern, die im Ausland studiert und gearbeitet haben, als auch Top Spezialisten ihres jeweiligen Faches aus Wirtschaft, Forschung und Lehre aus dem Ausland.


  

Zu diesem Zweck hat die Stadtregierung das Taihu Talents Programm ins Leben gerufen, welches in Düsseldorf in seiner Version 2.0 auch dem deutschen Fachpublikum näher erläutert werden sollte. Düsseldorf war dabei nur eine von mehreren Stationen der Roadshow, die u.a. noch in Aachen und Zürich weitere Stopps einlegen sollte. Warum Düsseldorf? Auch in Wuxi hat man registriert, dass NRW bei der Entwicklung der „Industrie 4.0“ eine wichtige Rolle spielen möchte und an den technischen Universitäten des Landes an diesem Thema intensiv geforscht und entwickelt wird. Ebenso hat NRW den Strukturwandel weg von Kohle, Stahl und Textilindustrie zumindest in Teilen erfolgreich bewältigt.  

 

Delegationsleiter Feng Jun aber auch der chinesische Generalkonsul Tian Qiru hoben die Deutschland und China verbindenden Werte hervor: Familie, harte Arbeit und Friedferitgkeit. Zitat: „We are no troublemaker!“

 

Frank Weidtmann von NRW-Invest brachte den Gästen aus Wuxi NRW als bedeutender Wirtschaftsstandort näher. 1.100 hier ansässige Firmen kämen aus China und somit sei NRW der wichtigste Standort für chinesische Firmen in Deutschland und blicke bereits auf 40 Jahre andauernde, offizielle Wirtschaftsbeziehungen zur Partnerprovinz Jiangsu, in der die Stadt Wuxi aus dem Schatten der Nachbarstadt Shanghai herausgetreten sei und eine beachtliche Bedeutung in der Provinz Jiangsu und darüber hinaus erlangt habe.

 

Was sind nun die Kerninhalte des Taihu Talents Programs?

   

Wuxis Stadtregierung verfolgt eine klare Strategie; die gesamte Stadtentwicklung ist innovationsgetrieben. Eine wachsende Hightech orientierte Wirtschaft wiederum soll attraktiver Magnet für junge, talentierte Nachwuchskräfte in der Heimat aber auch von auswärts sein. Wuxi ist sich bewusst, dass sich die Stadt beim Anwerben von Top Talenten im internationalen Wettbewerb befindet und dementsprechende Angebote machen muss. Ein umfassendes Förderprogramm hat internationale, hochbegabte Talente im Visier, die 

 

·      Projekte, Technologien und Kapital mitbringen, um eine Firma in Wuxi zu gründen

·      Kerntechnologien in Wuxi in einen industriellen Maßstab übersetzen

·      einen großen wirtschaftlichen und/oder sozialen Benefit für Wuxi erzeugen

·      bei der Projektentwicklung neue Innovationen erzeugen

·      besondere Fähigkeiten für die Forschung und Lehre z.B. im medizinischen Sektor mitbringen.

 

Die Talente werden schrittweise für die Dauer von 3 Jahren mit Zuschüssen für die Firmengründung und pauschalen Mietwohnungszuschüssen unterstützt, wenn sie nach ihrem Studienabschluss an einer der Top 100 Universitäten der Welt oder einer Top 20 Universität in ihrem Fachgebiet einen Abschluss gemacht haben und in Wuxi eine Firma gründen wollen. Auch der Kauf eines Hauses wird unterstützt. Die Immobilienpreise erreichen in Wuxi ohnehin nur ein Drittel der Preise in den benachbarten Metropolen (vor allem im Vergleich mit Shanghai).

 

Darüber hinaus gibt es ein Förderprogramm, mit dem gezielt international bekannte Universitäten zur Zusammenarbeit mit chinesischen Universitäten, Firmen und Forschungseinrichtungen auf einer eigenen Plattform eingeladen werden. 

 

Alle Initiativen der Firmengründer werden mit einer finanziell geförderten Roadshow dabei unterstützt, ihre Projekte bekannt zu machen, Kontakte mit Investoren zu knüpfen und Netzwerke zu bilden.

 

Die Gründung innovativer Firmen wird gebündelt auf einer einzigen Plattform als einzige Ansprechstelle für die gesamte Stadt. So garantiert die Stadtregierung Wuxi eine Firmengründung innerhalb von 3 Tagen und alle erforderlichen Genehmigungen innerhalb von maximal 50 Tagen erteilen zu können.

 

Abgerundet und attraktiviert wird das Förderprogramm mit den zahlreichen weichen Standortvorteilen, in die Wuxi in den letzten 15 Jahren massiv investiert hat. Hier hat Wuxi einen Standard geschaffen, der sich auch im internationalen Vergleich behaupten kann. Ein angenehmes Wohnumfeld, ein international ausgerichtetes Bildungsangebot, hochwertige Kinderbetreuung, eine lebenswerte Stadt, touristische Attraktionen, ein multimodales Verkehrssystem, welches die stressfreie Erreichbarkeit des Arbeitsplatzes gewährleistet; das alles soll Talenten aus aller Welt eine Atmosphäre schaffen, in der sie ihre Ziele erreichen oder auch gelassen aus Fehlern lernen.

 

Die beeindruckende Präsentation der Stadtregierung macht glauben, dass Wuxi diese so konsequent verfolgten Ziele auch erreicht. Im Umkehrschluss wird aber ebenso deutlich, woran der Wirtschaftsstandort Deutschland derzeit krankt und wo die Wettbewerbsfähigkeit in vielerlei Hinsicht nicht mehr ausreichend gegeben ist. Eine in sich schlüssige Zukunftsvision für eine Region und daran ausgerichtetes, langfristiges, konsequentes politisches Handeln, welches administrativ dann auch so umgesetzt wird, würde man NRW und seinen Städten wünschen. Von einem derartigen Leitbild scheinen wir uns jedoch immer mehr zu entfernen und so mag es nicht verwundern, dass am Rande der Präsentation in Düsseldorf auch mehrere Gespräche mit Topkräften deutscher, technischer Universitäten aus Forschung und Lehre über deren potenzielles Engagement in Wuxi geführt wurden. Diesen, in ihrem jeweiligen Fachbereich hoch angesehenen Experten erscheinen offensichtlich die Rahmenbedingungen für die Forschung mittlerweile in China attraktiver, als in ihrem immer öfter eher zukunftsfeindlich wirkenden und handelnden Heimatland. 



Nachlese des Symposions beim gemeinsamen Imbiss mit Zhan Yi (rechts), der die Freundschaft zwischen Bocholt und Wuxi schon seit Anfang der 2000-er Jahre begleitet. Ulrich Paßlick (links) und Zhan Yi kennen sich bereits seit 2003 persönlich von einem Besuch einer Bocholter Delegation in Wuxi. Zhan Yi war zeitweise Botschaftssekretär an der chinesischen Botschaft in Berlin und ist mittlerweile Vizedirektor des auswärtigen Büros der Stadt Wuxi. Dort koordiniert er insbesondere die Auslandskontakte der Stadtregierung Wuxi nach Europa und Afrika. Wuxi hat über 30 Partnerstädte in aller Welt.




 


DCG-Bocholt zu Gast auf dem internationalen Kinder- und Familienfest am 1.Mai 2019 am Textilmuseum Bocholt

  

Was für ein Comeback! Nachdem die DCG aufgrund von Personalengpässen in 2018 nicht am internationalen Familienfest, welches traditionell auf dem Gelände des Textilmuseum stattfindet, teilnehmen konnte, waren wir in diesem Jahr umso stärker präsent. Das sollte sich als goldrichtig erweisen, weil die Stadt Bocholt, das diesjährige Familienfest zum Anlass nahm, auch die neue Brücke über die Bocholter Aa offiziell ihrer Bestimmung zu übergeben. Das und ein buntes Rahmenprogramm lockte tausende Besucher an und bescherte auch dem strategisch günstig gelegenen Stand der DCG reichlich Kundschaft.

DCG-Stand auf dem Kinder- und Familienfest

 

Viele helfende Hände sorgten für ein abwechslungsreiches Programm am DCG Stand. 

 

Neben aktuellen Informationen über die Arbeit der DCG gab es ständig frischen, chinesischen Tee, den gebürtige Westfalen natürlich nicht ansatzweise so schmackhaft hätten zubereiten können, wie unsere Mitglieder Hairong Zhao, Hua Schlier und Yong Mei (Shirley) Xu.

 

Lena Schlier hatte am Vorabend gefühlt tonnenweise Krabbenbrot zubereitet und auch Petra Taubach konnte original chinesisches Krabbenbrot aus dem Bekanntenkreis beisteuern. Der Massenandrang sorgte dafür, dass selbst diese gewaltigen Vorräte recht bald am Nachmittag zu Neige gingen, da das Krabbenbrot offensichtlich bei vielen Besuchern hervorragend ankam.

 

Andrea Paßlick und Stefan Schlier bringen Krabbenbrot unters Volk

 

Hairong organisierte wieder den auch schon fast traditionellen Kurs in chinesischer Kalligrafie, der - wie immer - zahlreiche junge und bisweilen auch ältere Teilnehmer anlockte. Das Ganze wurde untermalt durch traditionelle chinesische Musik vom Band.


 


 

Auf der zentralen Bühne hatte DCG-Präsident Ulrich Paßlick auch in diesem Jahr wieder die Gelegenheit, aus der Arbeit der Gesellschaft zu berichten. Als ehemaliger Stadtbaurat der Stadt Bocholt konnte er aber auch gemeinsam mit dem Leiter der westfälischen Industriemuseen, Dirk Zache die Geschichte des städtebaulichen Entwicklungsprojektes kubaai beleuchten. Mit der Eröffnung der Brücke ist nunmehr endlich ein historischer Brückenschlag zwischen den beiden Standorten des Textilmuseums vollendet.

 

Yong Mei Xu bei ihrer Gesangsperformance

 

Das absolute Highlight des an qualitätsvollen Auftritten nicht armen Programms sollte aber erst am späten Nachmittag auf der Bühne stattfinden. Unsere bescheidene Vorstandsbeisitzerin Yong Mei Xu hatte sich bereit erklärt, drei chinesische Lieder live mit Play Back-Begleitung vorzutragen. Sie bot in ein rotes Kostüm gekleidet einen absolut zauberhaften Vortrag. Die zahlreichen Zuschauer genossen die authentische Darbietung ab der ersten Sekunde. Die Professionalität, mit der Yong Mei Xu die Darbietung absolvierte, vermag nur den Unkundigen verblüfft haben, tourte sie doch als Sängerin schon vor Jahren mit Profimusikern durch halb China.

 

Ein Genuss für Jung und Alt – Yong Mei Xu’s Gesangsdarbietung

 

Ihr emotionaler Auftritt überzeugte auch den Veranstalter dermaßen, dass er die Künstlerin spontan für einen weiteren Termin im Herbst buchte.

 

Dank an alle aktiven DCG-Mitglieder, die diese Veranstaltung zu einem echten Erlebnis gemacht haben. Danke auch an Gudrun Koppers und Rudi Weber, die am Veranstaltungstag der DCG als neue Mitglieder beigetreten sind; herzlich willkommen!

 

Gudrun Koppers und Rudi Weber, neue Mitglieder der DCG-Bocholt 





Neujahrskochen 2019

Traditionell zum chinesischen Neujahrsfest durften wir wieder das BEW Kochstudio nutzen. Danken möchten wir auch insbesondere Marlies, die den Abend wieder super vorbereitet hat. So konnten alle Teilnehmer einen kulinarischen Abend bei spannenden Gesprächsthemen erleben.


           

   

    







Klavierkonzert 2019

Europabüro Bocholt: Klavierkonzert mit Xin Wang und Florian Koltun begeistert Publikum
Deutsch-chinesisches Ehepaar gastiert zum dritten Mal in Bocholt

Bocholt (EUBOH). „Der Herbstmond über dem Calm-See“ – dieses chinesische Stück spielte Florian Koltun beim Klavierkonzert am Samstag, 12. Januar 2019, in der Aula des Euregio-Gymnasiums. Die fernöstlich anmutenden Klänge des chinesischen Volksliedes mit den sanft angeschlagenen Tasten verzauberten das Publikum und entführten es an den im Mondschein schimmernden Calm-See.
Das Klavierkonzert des Pianisten-Ehepaars Xin Wang und Florian Koltun wurde von der Deutsch-Chinesischen Gesellschaft Bocholt e.V. in Zusammenarbeit mit dem städtischen Fachbereich Kultur und Bildung organisiert. Beide gastierten bereits zum dritten Mal in Bocholt. "Bei drei Mal, so sagt man in Köln, ist es schon eine Tradition", schmunzelte Koltun bei seiner Begrüßung.
Werke von Mozart, Rossini und Schubert
Das Konzert begann mit der Sonate in C-Dur KV 521 von Wolfgang Amadeus Mozart. Er komponierte es im reiferen Alter, was deutlich in der Umsetzung des Allegro, Andante und Allegretto wurde. Federleicht und perfekt aufeinander abgestimmt spielten Xin Wang und Florian Koltun die Sonate vierhändigt. Nach dem solistisch von Koltun vorgetragenen Stück "Autumn Moon over the Calm Lake" gab es bekannte Klänge aus der Ouvertüre "Der Barbier von Sevilla". Auch hier zeigte das Pianistenpaar, wie gut und harmonisch dieses Stück mit vier Händen gespielt werden kann.
Werk aus internationalem Klavierwettbewerb in Hong Kong
Nach einer Pause freuten sich die Zuhörer auf das zweite chinesische Stück "Speech after long silence" ("Rede nach der langen Stille"). "Eigentlich ist es nicht von einem chinesischen Komponisten, sondern von Howard Blake. Er komponierte es eigens für den internationalen Klavierwettbewerb in Hongkong", so Koltun. Dieses Stück unterschied sich in seinen kräftigen Tönen von dem sanft vorgetragenen ersten chinesischen Stück.
Mit der "Petit Suite" von Claude Debussy und der "Fantasie f-Moll" von Franz Schubert endete das offizielle Programm. Damit jedoch die in musikalischer Form vorgetragenen Gedanken Schuberts in diesem Stück das Publikum nicht in einer trüben Stimmung nach Hause gehen ließ, gaben Xin Wang und Florian Koltun noch eine Zugabe von Mozart.
Künstler des Abends
Das renommierte Klavierduo Xin Wang und Florian Koltun ist mehrfacher Preisträger internationaler Wettbewerbe. Das Duo zeichnet sich durch seine Lebendigkeit in der Musik und der guten Moderation Koltuns aus. Eine rege internationale Konzerttätigkeit führt das Ehepaar sowohl als Solisten als auch als Kammermusiker in die wichtigsten Konzertsäle Europas und Asiens. Dazu zählen z. B. Gastspiele in der Berliner Philharmonie, der Qintai Concert Hall in Wuhan (China) oder auch zur Kammerphilharmonie St. Petersburg. Darüber hinaus ist Xin Wang künstlerische Leiterin des internationalen Klavierfestivals in Geilenkirchen und als Jurymitglied bei zahlreichen internationalen Klavierwettbewerben gefragt.



22.07.2018           Fahrradtour 2018 zum Ponyhof Leiting

Die diesjährige Fahrradtour war trotz mittelmäßigem Wetters eine schöne Aktion.


Bericht zum Vortrag "One Belt – One Road"

Duisburg gilt als wichtiger Knotenpunkt der Neuen Seidenstraße – Wie kann Bocholts Wirtschaft davon profitieren?

Johannes Pflug, Chinabeauftragter der Stadt Duisburg, lieferte persönliche, politische Einblicke zur strategischen Aufstellung der chinesischen Führung.
Am Donnerstag, 28. Juni 2018 luden die Wirtschaftsförderung Bocholt und die Deutsch-Chinesische Gesellschaft Bocholt e.V. gemeinsam zu einem Vortrag im Rahmen der Deutsch-Chinesischen Veranstaltungsreihe ein. Es ist gelungen für diesen Abend den Chinabeauftragten der Stadt Duisburg, Johannes Pflug, MdB a.D. zu gewinnen.

„Was hat Bocholt mit China zu tun?“, fragte Ulrich Paßlick, Präsident der Deutsch Chinesischen Gesellschaft Bocholt e.V. zur Einleitung des Vortragabends. Hierauf lieferte der Referent prompt eine Antwort und war somit schon mitten in seinem Vortrag drin.



Johannes Pflug schilderte in seinem gut 60 minütigen Vortrag anschaulich und spannenden sowohl die Chancen als auch die Probleme des Konzepts „One Belt – One Road“, welches sich hinter der Neuen Seidenstraße versteckt. Seit der chinesische Parteichef und Staatspräsident Xi Jinping 2013 an die Macht kam, verfolgt er das Ziel, ein umfassendes eurasisches Infrastrukturnetz aus Eisenbahnlinien, Seehäfen-Verbindungen, im Wesentlichen von China finanzierten Wirtschaftskorridoren zwischen China und Zentralasien aufzubauen.

Auf mehr als 40 Chinareisen begleitete Herr Pflug über 15 Jahre lang als Mitglied des Deutschen Bundestages und stellvertretender außenpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Bundeskanzler Schröder, Bundeskanzlerin Merkel, die Außenminister Steinmeier und Westerwelle sowie Bundespräsident Köhler. Er sammelte über die Jahre politisches Insiderwissen, welches er gerne an die Bocholter Gäste weitergab.

Laut Johannes Pflug bietet das Konzept der „One Belt – One Road“ Strategie große Chancen für Deutschland und die europäischen Staaten, allerdings ist es auch höchste Zeit für eine Haltung der Bundesregierung und eine gemeinsame Haltung der EU-Staaten zu diesem Projekt und gegenüber China. Denn China investiert Milliarden in die Infrastruktur und bestimmt damit die Regeln – und wo neue Regeln entstehen, so Pflug, entsteht auch eine neue Ordnung. Duisburg profitiert schon jetzt als europäischer Endpunkt erheblich von der neuen Seidenstraße. Viele chinesische Firmen richten hier ihre zentralen Standorte für ganz Westeuropa ein. Es lässt sich schon heute absehen, dass nicht nur die Stadt Duisburg, sondern auch das Umland von der starken Expansion Chinas profitieren wird, da Duisburg die Nachfrage nach Flcähen alleine kaum mehr bewältigen kann. Hieraus können sich große Chancen für u. a. die Bocholter Logistikunternehmen ergeben. Pflug empfahl der Bocholter Wirtschaftsförderung dringend, den Kontakt insbesondere zur Duisburger Hafengesellschaft und zur Duisburger Wirtschaftsförderung zu suchen.



16.02.2018           Frühlingsfest

Zum Beginn des chinesischen Jahr des Hundes wünschen wir allen chinesischen Mitgliedern und Freunden ein gesundes, glückliches und erfolgreiches Neues Jahr.


Gesprächsrunde von Austauschschülern mit chinesischen Mitbürgern

Die DCG hat am 12.Okt.2017  23 chinesische AustauschschülerInnen des St.-Georg-Gymnasiums zu einem gemeinsamen Essen im Goldenen Jaguar eingeladen. Dabei hatten die jungen Leute Gelegenheit, mit hier lebenden Landsleuten über deren Erfahrungen in Deutschland zu reden. Es war ein Treffen mit interessanten Gesprächen.

Zur Info: Die Partnerschaft mit der Highschool Nr. 1 in Wuxi und dem St.-Georg-Gymnasium Bocholt besteht seit 2001. 2018 werden etwa 20 SchülerInnen aus Bocholt nach Wuxi reisen. Der Austausch wird besonders durch den Einsatz von aktiven und engagierten LehrernInnen beider Schulen ermöglicht.


Siehe auch: St.-Georg-Gymnasium China-Austausch


Fotoausstellung
"TeamWork-ZusammenArbeit" bis 30.08.2017

Junge Leute setzen Zeichen gegen Jugendarbeitslosigkeit in Europa

Diese Fotoausstellung wird noch bis zum 30. August 2017 im Bocholter Kunsthaus gezeigt. Siehe auch Termine


"Von Beijing nach Bredevoort" am 12. Mai 2017

Führung durch die Ausstellung in der Koppelkerk siehe Termine


Chinesischer Kochabend am 03.02.2017


Das traditionelle gemeinsame Kochen fand wie immer in den Räumlichkeiten der BEW statt.

Chinesischer Neujahrstag: 28.01.2017

Vortrag von Generalkonsul Kreutzberger am 15.12.2016

Thema "Die Zukunft der Volksrepublik China am Beispiel der aufstrebenden Nordost-Provinzen".

Weltmusik-Konzert mit Lingling Yu & Ming Zeng (China) am 12.12.2016

Pipa & Dizi Meister ostchinesischer Kunqu Musik. 


Ausstellungseröffnung

Am 13. November haben wir unsere Ausstellung zum Fotowettbewerb "China im ÜberAll" im Foyer des Bocholter Rathaus eröffnet. Zahlreiche Teilnehmer und Interessierte sind erschienen, um die Fotos, die ein breites Ideenspektrum abdecken, zu betrachten. Die Bilder sind noch bis Samstag, den 26. November, ausgestellt. Weitere Fotos unter Fotowettbewerb
 
  

Ein Chinesisches Märchen

Im Rahmen der Ausstellung ALTES STROH ZU NEUEM GOLD greifen Bocholter Auslandsgesellschaften das Thema MÄRCHEN auf. 

Als Einstieg führte die Künstlerin Christa Maria Kirch die Gäste durch die Ausstellung, danach begann das eigentliche  Märchen unser DCG-Beitrag.

Die Lesung: Eines Chinesischen Märchens, in originaler und deutscher Sprache, mit Hairong Zhao und Klaus Jung. Das Ganze vorgetragen in mystischer Atmosphäre, untermalt mit chinesischen Klängen, Lichtspielen und Düften.

Das Gespräch danach, kulinarisch unterstützt mit Grüntee und Leckerreien.


Fahrradtour 2016

Unsere diesjährige Fahrradtour führte an der Aa entlang nach Dinxperlo. Bei trockenem Wetter haben wir uns zwischendurch eine kleine Pause gegönnt



und auch die Grenzüberfahrt im Bild festgehalten.



Stadterkundung für angehende chinesische Altenpfleger

Unser Vorstandsmitglied Udo Tekampe hat mit einer Gruppe chinesischer Gäste aus Shenyang die Stadt Bocholt erkundet. Sie beginnen demnächst eine Ausbildung zu Altenpflegerinnen und Altenpflegern. Zum Kennenlernen gehörte auch eine Fahrradfahrt auf Bocholts Straßen.


Die acht Besucher mit Gastgeberin Elisabeth


Radfahren mit Udo

Fotowettbewerb "China im ÜberAll"

Die Deutsch-Chinesische Gesellschaft lädt dazu ein, sich an einem Fotowettbewerb über China zu beteiligen. Der Titel China im ÜberAll zwingt nicht dazu nach China zu reisen, sondern hier vor Ort im Alltag Dinge zu entdecken, die mit China zu tun haben oder daran erinnern.

Zur Wettbewerbsausschreibung ...

Verlängerung - neuer Einsendeschluss: 30. August 2016


Internationales Kinder- und Familienfest am 1. Mai

Rund um das Textilwerk Bocholt - Weberei fand das Fest mit vielen Gelegenheiten zum Mitmachen und Zuschauen statt.
Viele Besucher kamen an den Stand der DCG zu einem Gedankenaustausch bei einer Tasse Tee. Selbst aktiv werden konnten Sie beim Malen chinesischer Schriftzeichen oder einer Runde Tajjiquan zum Entspannen. 
Weitere Infos auch unter: Stadt Bocholt-Aktuelles

Nachlese: Klavierkonzert mit Xing Wang und Florian Koltun



Die Deutsch-Chinesische Gesellschaft Bocholt e.V. hatte am 9.4. wieder die Künstler Xin Wang und Florian Koltun zu Gast im Historischen Rathaus. Der Abend wurde zu einem "hinreißenden Ereignis" (so zitierte das BBV am Montag). 70 Zuhörer genossen ein Konzert zu 4 Händen mit Stücken von Brahms, Schubert und Mozart. Als Zugabe gab es unter anderem eine Soloeinlage von Florian Koltun eines Chinesischen Stückes mit dem Namen ‚Der Mond über dem Mondsee‘.
Exzellent und mit Leidenschaft setzte das Ehepaar die Stück in Szene. Dabei erläuterte Florian Koltun mit viel Herz und Engagement die Hintergründe zu den einzelnen Stücken und Künstlern. Die Zuhörer erlebten einen Hörgenuss auf höchstem Niveau und forderten mit lang anhaltendem Applaus drei Zugaben.



Danken möchten wir an dieser Stelle noch dem Integrationsrat der Stadt Bocholt sowie dem BBV für die Unterstützung.

Zentralasien & Seidenstraße

Im Herzen Asiens

Beamerschau von Robert Neu

Ob als Anhalter in den Weiten Russlands oder mit dem Geländewagen in der Steppe Zentralasiens, im Gebirge oder an den Flüssen Chinas, in seiner aktuellen Live-Reportage nimmt der Düsseldorfer Weltenbummler und Reisejournalist Robert Neu seine Zuhörer mit in die Wüsten, Steppen und Hochgebirge Zentralasiens. Erleben Sie hautnah die Vielfalt und Schönheit dieser Region und gleichzeitig die spannenden Seiten einer Reise entlang der Seidenstraße. Mit dem Geländewagen geht es ins Pamirgebirge, auf über 4000 Meter durch Hochwüsten, wo man  wunderbare Menschen kennenlernt, die hier unter schwierigsten Lebensbedingungen wohnen. In Kirgistan stehen  Reiterfestspiele im Mittelpunkt, in Usbekistan der Aralsee und die sagenumwobenen Städte der Seidenstraße festgehalten in eindrucksvollen Bild-impressionen. (Mehr unter www.robertneu.de)

Donnerstag, 17. März, 19.30 Uhr
Rathaus Bocholt, Ratssaal, Berliner Platz 1

Entgelt: Erw. 7,- €, Schüler/Auszub. 6,- €

Die VHS und die Deutsch-Chinesischen-Gesellschaft Bocholt e.V.
laden gemeinsam ein.



Verabschiedung von Udo Tekampe als Geschäftsführer und stellvertretender Vorsitzender der DCG Bocholt am 26. Januar 2016 in der DCG-Mitgliederversammlung.


Europabüro #Bocholt: „China ist ein lernender Staat!“
Vortrag zu Menschenrechten aus chinesischer Sicht


Bocholt (EUBOH). Dr. Nora Sausmikat berichtete auf Einladung der Deutsch-Chinesischen Gesellschaft Bocholt e.V. und der Volkshochschule Bocholt-Rhede-Isselburg am 12. Januar 2016 zu Menschenrechten aus chinesischer Sicht. Die Sinologin von der Stiftung Asienhaus erläuterte und analysierte in ihrem Vortrag die Haltung Chinas im Hinblick auf die Menschrechte. Ein Blick in die Geschichte und die Gegenwart mit dem derzeitigen Präsidenten Xi Jinping gaben Denkanstöße zum Thema Menschenrechte in China.

Was heißt „Menschenrechte in China“? Dieser Frage ging Dr. Sausmikat in ihrem von vielen Seiten beleuchtetem Vortrag nach. Sie zeigte die „diplomatischen Erdbeben“ auf, die mit Olympia 2008, dem Merkel-Besuch in 2012 usw. entstanden sind. Sie beschrieb den diplomatischen Wandel zu diesem Thema ab 2013, bei dem sich auch die deutsche Diplomatie sehr zurückhalten verhält. Gleichzeitig wies sie daraufhin, dass mit Antritt der neuen Regierung vor drei Jahren die Situation sich durch neue Gesetze, die Menschenrechte nach unserer Auffassung einschränken, verschlechtert hat.

Dr. Nora Sausmicat trug am 12. Januar 2016 in einer gemeinsamen Veranstaltung der DCG und der VHS zur aktuellen Situation der Menschenrechte in China vor, auf dem Bild rechts der Vorsitzende der DCG, Ulrich Paßlick - Foto: Petra Taubach, Stadt Bocholt

Vordenker der Menschenrechte

Zhang Junmai (1886 – 1969) war der Vordenker für die Idee der Menschenrechte in China. Er wirkte beim Entwurf der ersten Verfassung Chinas im Jahr 1946 mit, in dem er u.a. Grundrechte in die Verfassung mit aufnehmen ließ. Luo Longji (1898 – 1965) setzte sich im Reich der Mitte ebenfalls für die Menschenrechte ein. Er sagte: „Menschenrechte sind notwendig, um Humanität zu entwickeln.“ China ist seit 2006 Mitglied im UN-Menschenrechtsrat. Nach einer Wiederwahl in 2009 und einem Jahr Pause ist das Land nun bis 2016 gewählt. Das Ziel Chinas ist, so die Referentin, dass keine länderbedingten Menschrechtsresolutionen verfasst werden. Außerdem geht China davon aus, dass es kein Land gibt, das die Menschenrechte komplett umgesetzt hat.

Aktive Menschenrechte-Kritik

Seit 2013, so Dr. Sausmikat, übt China auch aktive Menschenrechtskritik, z. B. in Richtung USA und Europa. Gleichzeitig engagiert sich das Land bei Menschrechtsdialogen mit weiteren 22 Drittstaaten. Im Jahr 2000 initiierte Alt-Bundeskanzler Gerhard Schröder den deutsch-chinesischen Menschenrechtsdialog. Regelmäßig berichtet China in den Menschenrechts-Aktionsplänen von den Fortschritten im Land. So ist es von 1981 bis heute z. B. gelungen, die Massenarmut in China von 53 % auf 5 % abzubauen. Auch beim Zwei-Klassen-System der Land- und Stadtbevölkerung gibt es erste Verbesserungen. So hat die Landbevölkerung z. B. Zugang zur Krankenversicherung oder zum Bildungssystem.

Zurückhaltung und stetiger Druck

„Wie können wir in unserem Land eine gute Regierungsführung umsetzen?“, ist eine der Fragen, die heute China beschäftigen. Bis 2020 möchte China so eine „harmonische Gesellschaft“ mit z. b. Ehrenämtern besonders im sozialen Bereich aufbauen. Gleichzeitig versucht sich das Land als weltoffen und modern darzustellen. Alles gelingt jedoch nur mit dem Einverständnis der Kommunistischen Partei, so die Sinologin. Menschenrechte sind für China ein Instrument im globalen Kampf um die Vorherrschaft. Chinas Traum ist, eine Weltmacht zu sein. China ist deshalb, sagte sie weiter, ein „lernender Staat“ mit Anspruch auf Selbstbestimmung und Souveränität. „China tut etwas!“, so Dr. Sausmikat. „Die Lösung im Hinblick auf die Menschrechte für uns kann nur heißen „Zurückhaltung und stetiger Druck – auch von unserer Regierung.“

Im Anschluss diskutierte sie mit den Anwesenden zu verschiedenen Aspekten, z.B. Informationsdienste, Medien und Kultur.


Pressekontakt: Stadt Bocholt - Fahrradfreundlichste Stadt Deutschlands, Europabüro, Partnerschaftsbeauftragte Petra Taubach, Telefon +49 2871 953-328, E-Mail: petra.taubach@mail.bocholt.de


15.11.2016 Gleich 20 Teilnehmer haben diesen besonderen Film "Weg nach Hause" genossen.  Eine Hommage an die Kraft und Liebe der Großmütter.  Indirekt zeigt dieser koreanische Film auch die Auswirkungen der Ein Kind Politik im Land der "Kleinen Kaiser".

Leider ohne Gruppenfoto

Eine kleine interessierte Gruppe der DBG, DFG und DCG hat sich die Ausstellung "China 8" in Düsseldorf angesehen!!! Bei bestem Wetter konnten wir noch die Sonne am Rheinufer genießen!!




Unsere Gesellschaft auf dem 3. Internationalen Familien- u. Kinderfest am 1. Mai 2015 am TextilWerk
Unser Stand - Auch das Personal muß eine Pause machen


International ist diese Begegnung


Der Vater: Das muß ich ja nicht mehr lernen?

Fotogalerie des Interkulturellen Familienfestes von (c) Rolf Thuilot


Ausstellung: "China – Reich der Mitte"
Friedhelm Petrovitsch zeigt das Land der aufgehenden Sonne


Feinsinnig, geistreich und harmonisch sind die Aufnahmen des Fotografen Friedhelm Petrovitsch, die in seiner jetzigen Ausstellung "China – Reich der Mitte" das Leben im Land der aufgehenden Sonne dokumentieren.

Die Deutsch-Chinesische Gesellschaft Bocholt e.V. präsentiert in Zusammenarbeit mit der Stadt Bocholt vom 30. März bis zum 25. April 2014 eine Fotoausstellung im Foyer des Rathauses am Berliner Platz.


Bilder vom Frühlingsessen der DCG am 27.2.2015 im WattExtra-Kochstudio.

Eine Gemeinschaftsveranstaltung
Gleich drei Auslandsgesellschaften, die Deutsch-Britische-Gesellschaft Bocholt (DBG), die Deutsch-Französische Gesellschaft Bocholt (DFG) und Deutsch-Chinesische Gesellschaft (DCG), besuchten am 25.10.2014 mit Unterstützung von europe-direct die Ausstellung "Der schöne Schein" im Gasometer Oberhausen.



Keine Blumen, dafür aber einen "Meckermann" erhält Michael Ruhland von der DCFG Düsseldorf für seinen lebendigen, aufklärenden Vortag zum Boxeraufstand in China vom 25. Sept.


Der von uns im Januar gezeigte Dokumentationsfilm "Herr Zhu" war Anlass für einen privaten Besuch seines Restaurants in Wien.

Kleingruppenbild mit Herrn Zhu

"Internationales Kinder- und Familienfest" am 1. Mai 
Wir beteiligen uns mit einem Infostand und den Aktionen "Tai Shi zum Mitmachen" sowie "Malen chinesischer Schriftzeichen für Kinder" .

Der Trainer Andreas mit einer Gruppe nach der Übung.


Übung der chinesischen Schrift, nicht nur für Kinder!


Überzeugungsarbeit am Stand?


"Sonntagsmatinee mit dem Film MAOS LETZTER TÄNZER" vom 18. Mai

Trotz Sonnenschein sind die Teilnehmer zum Film bereit.


Im Goldenen Jaguar, alle sind gesättigt!


Unter dem Motto "Klaviermusik der Romantik" gestaltete die chinesische Pianistin Xin Wang im Januar 2014 vor begeisterten Zuhörerinnen und Zuhörern einen Klavierabend mit Werken von Beethoven, Brahms, Granados u.a. im Historischen Rathaus. Xin Wang zählt zu den führenden Pianistinnen der Inneren Mongolei (China). Durch das Programm führte der deutsche Pianist Florian Kultun.


DCG-Präsident Ulrich Paßlick mit der Pianistin Xin Wang


 Reisebericht Wanderreise nach Sichuan 2013 von Diethard Raub



"Im Süden von Yunnan" - Für die Anwesenden, hier sind nur einige abgelichtet, eine kurzweilige Ausstellungseröffnung!

Die Deutsch-Chinesische Gesellschaft Bocholt e.V. lud zur Fotoausstellung  "Im Süden von Yunnan" des Künstlers Eberhard Nowak im November 2013 ein.

Dieses Mal führten wir die Zuschauer nach China ins südliche Grenzgebiet Yunnans zu Vietnam und Burma. Dort leben verschiedene Nationalitäten, es sind die Yaos, Miaos, die schwarzen Dais und viele andere. Im Alltag fallen sie durch bunte, farbstarke Trachten auf. Eben diese freundlichen Menschen in ihrer ethnischen Vielfalt sind in dieser Ausstellung das Hauptmotiv des Bildautors Eberhard Nowak.



Nach dem Besuch der Fotoausstellung "cotton worldwide" im TextilWerk Bocholt genießen die Teilnehmer noch einen Kaffee in der Skylounge.


 
Hier gratuliert der eine Präsident dem Anderen. Im Namen der Stadt Bocholt und unserer DCG überreicht Ulrich Paßlick ein Gastgeschenk zur Eröffnung der Handelskammer der Stadt Wuxi in Düsseldorf - 12.9.2013


Impressionen Mission Olympic am 14.09.2013 in Bocholt



Auf unserer Familienradtour nach Pröbsting, eine erste Pause in Rhede.


Am Reiseziel in Borken: Die Freizeit für Alte und Junge kann beginnen.


Alle Teilnehmer unserer Mitgliederreise 2013 sind nach einer interessanten und erlebnisreichen Chinatour wieder gesund zurück.
Weitere Informationen zu dieser Reise finden Sie demnächst unter dem Unterpunkt Chinareisen


U19 Damen-Fußballmannschaft der Provinz Liaoning besucht Wasserburg Anholt
 

Beeindruckt zeigt sich die 29 chinesischen Gäste aus der Provinz Liaoning von den blühenden Rhododendronbüschen im Garten der Wasserburg Anholt. Udo Tekampe und Petra Taubach hatten den jungen Fußballerinnen mit ihren Trainern das münsterländische Kleinod an der deutsch-niederländischen Grenze am 9. Mai 2013 (Christi Himmelfahrt) gezeigt.
 
Zuvor besuchten sie den Grenzlandmarkt in Suderwick-Dinxperlo. Hier hatten die Gäste besonderen Spaß daran, mit einem Bein in den Niederlanden und mit dem anderen Bein in Deutschland zu stehen. Auch die vielen unterschiedlichen Waren, z. B. die großen Käseräder, wurden von ihnen immer wieder fotografiert.
 
Zum Abschluss des Besuches waren die Chinesinnen zum Kaffee- und Teetrinken in einem privaten Haus eingeladen. Hier hatten sie die Gelegenheit, den "German way of life" in natura zu sehen und natürlich zu fotografieren. Am Freitag flogen sie von Düsseldorf in ihre Heimat zurück.


Lesung Trostfrauen von Ruth Hallo (rechts)Trostfrauen" Autorenlesung mit Ruth Hallo

Die Lesung vom 26.2. mit der Autorin Ruth Hallo, über Ihren Roman "Die Trostfrauen", war interessant und lehrreich zugleich. Die Wünsche der Autorin "Ich will diesen Frauen eine Stimme geben, ich schreibe gegen das Vergessen" hat die Zuhörer erreicht, denn viele von Ihnen erfuhren erstmalig vom Schicksal der so genannten "Trostfrauen."

Trostfrauen ist die japanische Bezeichnung für junge Frauen die im 2-ten Weltkrieg vom japanischen Militär systematisch entführt, interniert, vergewaltigt und auch ermordert worden.

                                                                              

„Der Drache tanzte für uns in Köln“.
Gleich 18 MitgliederInnen unserer Gesellschaft nahmen am Ausflug teil. Bei bestem Wetter konnten Sie das NRW Kultur- und Freundschaftsfest auf der Domplatte erleben. Ein vielfältiges Programm auf der Bühne und in den Präsentationszelten, spannende Begegnungen sowie interessante Einblick in die jeweilige andere Kultur erwartete die Teilnehmer.


Der Drache tanzt

Fast alle TeilnehmerInnen

Buntes Treiben auf der Domplatte

Überraschung am Rande, wie soll man diese nutzen???